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Imprägnierung & Versiegelung

Gerade Naturstein reagiert auch bei gleichen Materialien mitunter sehr unterschiedlich auf Imprägnierungen oder Versiegelungen. Daher sind einige Vorraussetzungen zu beachten.

 

Zur Unterscheidung:

Eine Versiegelung ist immer Oberflächig. Sie dringt nicht in die Oberfläche ein und kann daher auch mechanisch belastet werden. Zumeist ist eine Versiegelung nicht Wasserdampfdiffusionsfähig. (Vergleichbar mit einem Lackanstrich)

Eine Imprägnierung ist immer im Material. Sie dringt in die oberen Materialschichten ein und füllt die Porenräume. Sie kann mechanisch nicht beschädigt werden und ist daher auch langlebiger. Eine Imprägnierung ist zumeist zu 90% Wasserdampfdiffusionsfähig.

 

Grundsätzlich muss der Belag (die Oberfläche) sauber und aufnahmefähig sein.

- kein grober Schmutz (Sand, Erde, etc.)

- kein überschüssiges Fugenmaterial, keine Ausblühungen

- keine Verunreinigungen, Flecken, Ausblühungen

- die Fläche muss einheitlich Aussehen

- ggf. für Belüftung (auch danach) sorgen

- Empfindliche Oberflächen (Tapeten, Hölzer, etc.) sind zu schützen

- Etikett & technisches Merkblatt beachten.

 

Unbedingt ist zu beachten, das der Belag (die Oberfläche) ausgetrocknet sein muss.

- max. Restfeuchtigkeit < 3%

- auch wenn keine sichtbaren Feuchtigkeitsspuren zu erkennen sind, sollte die Austrocknung überprüft werden.

- wenn kein Feuchtigkeitsmessgerät vorhanden ist, kann ersatzweise eine Klarsichtfolie auf die Fläche gelegt und ein Eimer draufgestellt werden. Bildet sich nach 2 Std kein Kondenswasser, ist der Belag trocken.

 

Verschiedene Oberflächen (evt. durch Vorbehandlungen) können ein verändertes Aufnahmeverhalten zeigen. Für diese Flächen eignen sich lösemittelhaltige Imprägnierungen besser als wassergelöste.

 

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