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Das Schleifhaus

Ph#05_Schleifmaschine

Das Schleifhaus ist eine Geschichte aus 1960/61 die in der betrieblichen Festzeitschrift zum besten gegeben wurde.

Ein Schmankerl bezüglich Arbeitseinsatz, Guter Wille und eigenen Unfallvorhütungsvorschriften. Nicht ganz so eng gesehen, doch durchaus auf Tatsachen berufend. Es ließt sich gut mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

 

 

Ph#05-Schleifmaschine

Das Schleifhaus


Bei uns im Betriebe da konnt man was seh`n,

da steht `ne Maschine, recht seltsam und schön.

Zum Schleifen der Stufen dort hingestellt

und wer Sie bediente war immer ein Held.


Vier Pfähle rings um, darüber ein Dachlein

und regnete es, floss immer ein Bächlein.

Der Anschluß des Kabels war auch meistens nischt,

denn wer es berührte bekam eine gewischt.


Doch nun ward es anders man oft drüber sprach,

Maschine kommt dorthin, getan wie`s gesagt.

Nun wurde geschliffen mit Weh und mit Ach,

denn ohne vier Pfähle kein Kopf unterm Dach.


Und wieder besprach man die ganze Geschicht.

Auch sah jeder ein, so geht es nicht.

Nun loß sprach der Meister, in einer Stund

steh`n dort vier Pfähle geschlagen im Grund.


Ein Dach dann darüber, denn dieses bleibt stehn

doch glauben tut`s keiner, man würde ja seh`n.

Da kam dann der Sturm es war eine Schmach

und nahm alles mit vier Pfähle nebst Dach.


Da half nun kein Schimpfen, kein Gott befohlen,

wir müssten jetzt nochmals vier Pfähle uns holen.

Dann wurden sie tiefer in den Boden gerammt,

mit fünfzölligen Nägeln das Dach man verband.


Nun steht da die Bude, doch noch kein Gedicht,

doch hoffen wir, das sie nicht noch einmal bricht.

Dann wäre Polen offen und Holland in Nöten,

ging sie beim nächsten Sturm noch einmal flöten.


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