Terrasse-Rosa-Beta

Terrasse Rosa Beta

Engagiert sein bringt einen immer voran. So auch die Kunden beim folgenden Projekt. Mit viel Schweiß und Muskelarbeit wurde an dem Zweifamilienhaus Tolles bewirkt. Doch irgendwann trifft man auf Grenzen. Und da kommen wir ins Spiel.

Ursprünglich wurde die kleine Terrasse in den 60iger Jahren mit Platten aus Betonstein im Sandbett verlegt. Dem damaligen Standard entsprechend wurde keine Abdichtung zum Haus eingearbeitet und das Gefälle fällt gering aus. In den 80iger Jahren wurde die Terrasse bereits einmal erweitert, was uns zu der ersten Herausforderung bringt. Die beigefügte Fläche wurde ohne Estrich auf an die Vorhandene angeglichen und die keramischen Fliesen direkt verlegt. Das hat nun zur Folge, dass die Erweiterung aufwendig mit einem Presslufthammer abgetragen werden muss.

Eine weitere Herausforderung stellen die drei vorhandenen Kellerschächte. Auf Grund der offenen Roste würden sich bei normaler Bearbeitung, diese Schächte in der späteren Fläche deutlichen absetzen. Zudem müssten diese häufig gereinigt werden um ein klares und sauberes Terrassenbild erhalten zu können.

Unser Vorschlag die Keller mit einem PE Rohr zu verbinden um so die Belüftung zu gewährleisten, wird von den Eigentümern gerne angenommen. Ein weitere Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass ggf. nachträglich eine Zwangsbelüftung in Form von Rohreinschublüfter gewährleistet werden kann.

Die häufig ungenutzten Kellerstufen können sinnvoll umgearbeitet und so zur Terrassenfläche hinzugefügt werden. In dem wir diese 30 cm Höhenunterschied auffüllen, gewinnen wir nennenswerte Terrassenfläche hinzu, ohne dass die Eigentümer Abstriche in der Nutzung des Kellers oder der Terrasse in Kauf nehmen müssen.

Das Wetter ist und wohlgesonnen und so können wir die Terrasse bereits vor den Verfugen mit Farbvertiefer imprägnieren. Andernfalls müssen mindestens sechs Wochen Trocknungszeit eingerechnet werden.

Die letzte Herausforderung besteht darin, dass an einer Stelle eine zweite Imprägnierbehandlung notwenig ist. Grund hierfür ist, dass über Nacht ein Mörtelfall auf unbehandelter Fläche gelagert wurde. Die Feuchtigkeit im Naturstein wurde somit eingeschlossen und verhindert, dass die Imprägnierung tief genug einziehen kann. Ein kreisrunder Fleck vom Fass war trotz des späteren trockenen Wetters noch gut sichtbar. Eine nachträgliche Behandlung sorgt jedoch dafür, das am Ende davon nichts mehr zu erkennen ist.

Wir freuen uns, dass wir die Kunden mit einer neuen, sehr gelungenen Terrasse glücklich machen können.